Wintertour 2010

Kurztour auf die Lofoten, mit Traumwetter und Polarlicht

13 Feb 2010 Wintertour 2010

Ein „Hoch!“ auf den flexiblen Dienstplan. Dadurch habe ich im Februar 5 Tage am Stück zusätzlich frei bekommen.
Nach einer kurzen Verhandlung mit Melanie darf ich dieses Jahr einmal öfter als abgemacht verreisen. Und da ich schon länger den Wunsch hatte, das Polarlicht zu sehen, ist das hier meine Chance. Dieses Jahr ist Sven mit von der Partie, was mich sehr freut, denn er ist pflegeleicht, macht alles mit und hat meistens gute Laune. Diesmal hat er auch einen eigenen Reisebericht verfaßt, von dem ich an passender Stelle ein paar Auszüge <kursiv markiert> einfüge.

Freitag, 13. Februar

 

Ein Manko haben Billigflüge. Man muß mitunter eine etwas weitere Anreise in Kauf nehmen. Und so kommt es, daß ich mit Sven im ICE nach Berlin sitze, wo morgen unser Flug mit Norwegian über Oslo nach Narvik startet. Die Verbindung an sich ist Spitze: Morgens 9:30 Uhr fliegen wir los, um halb fünf werden wir in Evenes und um 20 Uhr in Svolvær sein. Schneller geht‘s nicht. Aber auf die Deutsche Bahn ist zunächst erst einmal Verlaß, wir haben 90 Minuten Verspätung in Berlin – und das ohne ersichtlichen Grund. Mir persönlich ist es egal, aber Birgit und Wolfgang, die mich abholen und mit denen ich noch etwas zu Abend essen gehen will, müssen sich am kalten Ostbahnhof die Beine in den Bauch stehen. In Friedrichshain hat sich dermaßen viel verändert, daß ich meinen Augen kaum trauen kann. Von der Warschauer Straße bis zum Ostkreuz eine Kneipe neben der anderen. Selbst in der ehemals ruhigen Sonntagsstraße, wo Birgit und Wolfgang wohnen, haben sich die Lokale wie die Karnickel vermehrt.