Technik

Hier fin­det Ihr eine Liste der Gerätschaften, die ich für die Aufnahmen benutzt habe. Relativierend sei gesagt, daß man für tolle Fotos nicht unbe­dingt teure Hardware braucht – ein gutes Auge für Motive ist alle­mal ein grö­ße­rer Trumpf als sämt­li­che Technik der Welt. Vor allem dann, wenn man Nikon-Kram benutzt. Dann kommt es erst recht auf Können an. 😉 


Equipment

bis 2017:
Canon EOS 5D MkII
Canon EF 24 – 105 /​ 4.0
Canon 24 – 70 /​ 2.8
Canon EF 17 – 40 /​ 4.0
Canon EF 70 – 200 /​ 2.8
Tamron 15 – 30 /​ 2.8

Die Canon EOS 5D MkII beglei­tete mich 6 Jahre lang. Ich mochte ihre – auch nach heu­ti­gen Maßstäben immer noch – sehr gute Bildqualität im RAW-Format, vor allem bei nied­ri­gen ISO-Werten. Dank einer Firmware-Erweiterung namens „Magic Lantern” blieb sie auch software­technisch auf der Höhe der Zeit. Mit dem 24 – 105er stand ihr ein über­ra­schend gutes Kit-Objektiv als Allround-Reisezoom zur Seite. Die große weiße Tüte wie­derum war von Beginn an meine erste Wahl für Sport­aufnahmen. Während ich am Anfang das recht gün­stige und gute Weitwinkel von Canon benutzt habe, ent­stan­den mit dem schwe­ren Glas­­brocken von Tamron kurz vor dem System­wechsel ein paar mei­ner lieb­sten Fotos.

ab 2017:
Fujifilm X‑T2, X‑H1
XF 18 – 55 mm F2.8 – 4
XF 10 – 24 mm F4
XF 55 – 200 mm F3.5 – 4.8

Im November 2016 bin ich auf das spie­gel­lose Fujifilm X‑System umge­stie­gen und habe mei­nen Wechsel bis heute kei­nen Tag bereut. Über die Gründe und erste Erfahrungen gibt es einen eige­nen Artikel. Mittelfristig werde ich die Linsen mei­nes Starterkits even­tu­ell durch ein paar hoch­wer­tige Zoomobjektive mit durch­gän­gi­ger Lichtstärke von 2.8 erset­zen bzw. ergän­zen. Fuji hat da ein paar ganz heiße Eisen im Feuer. Die sind dann zwar wie­der groß und schwer, qua­li­ta­tiv aber noch­mal deut­lich besser…

aktu­ell:
Fujifilm X‑H2s
XF 8 – 16 mm F2.8
XF 16 – 55 mm F2.8
XF 50 – 140 mm F2.8

Nach ein paar Jahren der Eingewöhnung habe ich meine Ausrüstung etwas upgegradet.
Der Kamera-Body ist Fujifilms neue­ste Technik, bie­tet einen ein­ge­bau­ten Bildstabilisator, wie schon der Vorgänger eine her­vor­ra­gende Ergonomie und end­lich auch eine ordent­li­che Geschwindigkeit. Und mit den Zoom-Objektiven aus Fujifilms „Red Badge” Serie bin ich mehr als zufrie­den. Gute Fotos schei­tern jetzt meist nur noch an mei­nem man­geln­den Können.

 

Mini-Studio

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Wir haben die Corona-Zeit dazu genutzt, um in unse­rem Haus ein klein wenig umzu­räu­men und den „Speicherplatz” hier und da etwas zu opti­mie­ren. Profitiert hat davon unter ande­rem unser licht­durch­flu­te­tes und jetzt auch kli­ma­ti­sier­tes Dachzimmer.
Was bis­lang meist nur als Abstellraum genutzt wurde, hat sich Anfang 2022 in ein klei­nes Pop-Up-Fotostudio mit einer nutz­ba­ren Fläche von knapp 20 Quadratmetern ver­wan­delt. Wäre ein nor­ma­les Fotografen­studio ein Schiff, dann besäße ich ein klei­nes U‑Boot: im Prinzip alles wie auf einem rich­ti­gen Schiff (sogar mit Fenstern), aller­dings sind sämt­li­che Komponenten not­wendiger­weise sehr kom­pakt und schnell ab- bzw. umbau­bar sowie platz­spa­rend zu verstauen.
Vor der gro­ßen Glasfront im Hintergrund las­sen sich bis zu 3 m breite Backdrops anbrin­gen, ein klei­ne­res Fenster auf der Ost­seite eig­net sich für Tageslicht-Portraits, und links von mir habe ich den direk­ten Kontrollblick auf mei­nen Computermonitor bei tethe­red Shootings. Der Raum ist fürs Umkleiden mit einem Vorhang abteil­bar, rechts in der Ecke befin­det sich ein beleuch­te­ter Wand­spiegel mit etwas Ablageplatz dane­ben, für ein paar Wechsel-Outfits.
Verschiedene fle­xi­ble Wandhalterungen ermög­li­chen hier alle mög­li­chen Beleuchtungs-Setups, ohne daß einem stän­dig irgend­wel­che Stative im Weg herum ste­hen. Und mittler­weile habe ich ein recht prak­ti­sches Set an unter­schied­li­chen Lichtformern.

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